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Günter Nooke

Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin                                       Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

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Donnerstag, 24 Aug 2017

Meine Gedanken

Günter Nooke schreibt … über aktuelle Themen, bewegende Momente, erwähnenswerte Projekte, fragwürdige Thesen und das Leben als Politiker an sich. Viel Spaß beim Lesen.

Günter Nooke im Senegal

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Dakar – Der persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin und des BMZ, Günter Nooke, reist vom 20. bis 22. Oktober in die senegalesische Hauptstadt Dakar. Er wird sich dort zu Gesprächen mit Staatspräsident Macky Sall sowie dem Minister für Energie treffen. Dabei geht es um die Neuzusage von rund 54 Millionen Euro für die weitere Zusammenarbeit in den Jahren 2015 bis 2018. Nooke nimmt darüber hinaus an der ersten Plenarsitzung der Africa Global Partnership Platform (AGPP) teil. Die Plattform soll eine stärkere Einbringung afrikanischer Prioritäten auf der internationalen politischen und wirtschaftlichen Agenda ermöglichen.

Bei den letzten deutsch-senegalesischen Regierungsverhandlungen wurde 2012 vereinbart, die Zusammenarbeit auf die erneuerbaren Energien, auf Energieeffizienz und die ländliche Elektrifizierung zu fokussieren. Diese Kooperation wird mit der neuen Zusage weiter ausgebaut. Der Großteil der Summe fließt mit über 50 Millionen Euro in innovative Energievorhaben. Der Senegal erhält so die Möglichkeit, kostengünstiger und sauberer Energie zu produzieren. Somit kann das Land einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und seiner Bevölkerung bessere wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten bieten. Eine neue Komponente ist die Förderung von Beschäftigungsmöglichkeiten von jungen Menschen im Bereich der erneuerbarer Energien und Energieeffizienz. Weitere Themen der Reise von Günter Nooke sind Migration und Klimaschutz.

Am Donnerstag findet darüber hinaus die erste Plenarversammlung der von der Afrikanischen Union ins Leben gerufene Africa Global Partnership Platform statt. Im Zentrum der ersten Plenarversammlung stehen die Themen Ernährungssicherung und Landwirtschaft sowie Infrastrukturfinanzierung. Dabei liegt der Fokus auf wirtschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Afrika und internationalen Partnern. Neben klassischen Geberländern sind auch weitere Länder eingeladen, die besonders wichtig für Handel und Investitionen sind. Deutschland ist während der G7-Präsidentschaft einer von vier Ko-Vorsitzenden der AGPP.

Kurzlink zu dieser Meldung

http://www.bmz.de/20151021-1

Interview zur Afrikapolitik

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Günter Nooke gab EurActiv.de ein Interview zu dem in New York verabschiedeten Weltzukunftsvertrag, den alten Millenniumsentwicklungszielen, den Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit Afrika sowie der Rolle der Eigenverantwortung der afrikanischen Staaten für ihre Entwicklung. Das ganze Interview findet sich hier.

Fluchtursachen bekämpfen - Afrikabeauftragter Günter Nooke reist nach Uganda

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Kampala/Berlin – Der Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin und Afrikabeauftragte des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Günter Nooke, trifft heute zu einem viertägigen Besuch in dem ostafrikanischen Uganda ein. Teil der Reise sind politische Gespräche mit Ugandas Premier- und Finanzminister zu den Themen Migration und Klimawandel.

"In diesen Bereichen müssen wir unsere Zusammenarbeit mit den afrikanischen Partnern intensivieren. Nur wenn alle Seiten Verantwortung übernehmen, können wir Fluchtursachen bekämpfen und den Klimawandel eindämmen", betonte Nooke im Vorfeld seiner Reise. Anlass der Gespräche sind neben der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit die im November anstehende EU-Konferenz in La Valetta zum Thema Migration und Flucht sowie die UN-Klimakonferenz in Paris.

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(Günter Nooke zusammen mit dem ugandischen Premierminister Ruhakana Rugunda - Bildnachweis: BMZ/Günter Nooke)

Auf seiner Reise wird Günter Nooke auch mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) in Uganda sprechen. Durch die anhaltenden Konflikte im Südsudan und Burundi steigt die Anzahl der Flüchtlinge, die in Uganda Schutz suchen. „Die Kapazitäten von Regierung und UNHCR kommen an ihre Grenzen. Wir wollen prüfen, ob wir im Rahmen unserer Sonderinitiative ‚Fluchtursachen bekämpfen, Flüchtlinge reintegrieren‘ die wertvolle Arbeit der ugandischen Regierung sowie UNHCR in Uganda unterstützen können“, so Nooke.

Am Mittwoch wird Günter Nooke als Hauptredner den offiziellen Startschuss für den GroFin Small and Growing Business Fonds geben. Der Fonds wird von Deutschland und weiteren Geberländern finanziert. Die geförderten kleinen und wachstumsstarken Unternehmen erhalten Darlehen oder, in kleinerem Umfang, Eigenkapital sowie strategische Beratung. So soll zusätzliche, dauerhafte und qualitativ hochwertige Beschäftigung in ausgewählten Ländern Afrikas geschaffen werden.

Weitere Stationen der Reise sind der Besuch einer Kaffeefarm sowie unterschiedlicher Projekte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Uganda. Am Freitag wird Nooke mit Vertretern der ugandischen Start-Up-Szene zusammentreffen. Begleitet wird Herr Nooke von einer Wirtschaftsdelegation. Deutsche Firmen sind in Uganda vor allem in den Bereichen landwirtschaftlicher Produktion sowie Infrastruktur aktiv.

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