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Günter Nooke

Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin                                       Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

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Mittwoch, 28 Jun 2017

Meine Gedanken

Günter Nooke schreibt … über aktuelle Themen, bewegende Momente, erwähnenswerte Projekte, fragwürdige Thesen und das Leben als Politiker an sich. Viel Spaß beim Lesen.

Günter Nooke bei Amtseinführung des neuen nigerianischen Staatspräsident Buhari

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Abuja – Günter Nooke, Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und Afrikabeauftragter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, nimmt heute an den Feierlichkeiten zur Amtseinführung des neuen nigerianischen Staatspräsident Muhammadu Buhari in Abuja teil. Nooke ist dabei der höchstrangige deutsche Vertreter. Die Wahlen vom 28. März markieren einen wichtigen Meilenstein im demokratischen Wandel Nigerias.  Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Nigeria unterstützt die Reformbemühungen der Regierung im Hinblick auf Armutsbekämpfung, breites wirtschaftliches Wachstum und regionale Stabilität. Dazu ist Deutschland vor allem im Schwerpunktbereich "Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung" aktiv.

Günter Nooke trifft zudem den Präsident der ECOWAS-Kommission, Kadré Désiré Ouedraogo. Anlass ist die geplante Vertiefung der Zusammenarbeit mit ECOWAS im Bereich Mutter-Kind-Gesundheit und HIV-Prävention. Das BMZ baut sein Engagement im Gesundheitsbereich in Afrika deutlich aus. Der großflächige Ausbruch einer Epidemie wie Ebola und  die hohe Mütter- und Kindersterblichkeit in vielen afrikanischen Ländern sind symptomatisch für die oftmals schwachen Gesundheitssysteme vor Ort. Im Rahmen des Sonderprogramms "Gesundheit in Afrika" sollen daher afrikanische Partnerländer durch die Bundesrepublik Deutschland unterstützt werden, ihre Gesundheitssysteme nachhaltig zu stärken und die Reaktion im Krisenfall zu verbessern. Das Programm soll mit bis zu 205 Millionen Euro aus Mitteln der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit für 2015 und 2016 starten. Der regionale Schwerpunkt liegt auf den westafrikanischen Ländern, die von Ebola direkt betroffen sind, ihren Nachbarländern sowie Ländern mit sehr schwach ausgeprägten Gesundheitssystemen.

Faure Gnassingbé, Präsident der Republik Togo, empfängt Günter Nooke

Am morgigen Samstag reist Günter Nooke weiter nach Togo. Dort ist für Montag u.a. ein Treffen mit Staatspräsident Faure Gnassingbé geplant, bei dem es neben den allgemeinen politischen Themen ebenfalls um eine intensivere Zusammenarbeit im Gesundheitssektor gehen soll. Anschließend reist Nooke weiter nach Südafrika. Dort vertritt er Deutschland beim Leadership Council der New Alliance for Food Security and Nutrition.

Gespräche mit der AU Kommission und eLearning Africa-Konferenz in Addis Abeba

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Berlin, Addis Abeba – Die Regierungskonsultationen mit der Kommission der Afrikanischen Union sowie die Konferenz eLearning Africa stehen im Mittelpunkt der Reise von Günter Nooke, Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und Afrikabeauftragter des BMZ, nach Addis Abeba. Günter Nooke trifft am Dienstagmorgen in der äthiopischen Hauptstadt ein. Er nutzt die Reise ebenfalls für Gespräche mit Vertretern der äthiopischen Zivilgesellschaft, mit Stipendiaten des DAAD  sowie mit Vertretern der UN Wirtschaftskommission für Afrika zu den Themen Handel und Rohstoffe.

Die Zusammenarbeit mit Afrika ist ein Schwerpunkt der deutschen Entwicklungspolitik. Vor diesem Hintergrund hat die Zusammenarbeit Deutschlands mit der wichtigsten afrikanischen Regionalorganisation – der Afrikanischen Union – eine große Bedeutung. Die Bundesrepublik unterstützt die AU schon seit 2003. Sie ist heute einer ihrer engsten Partner und ihr drittgrößter Geber. Die Beziehungen sollen in Zukunft weiter intensiviert werden.

Deutschland unterstützt die AU dabei, ihre selbst gesetzten Ziele zu erreichen. Die Zusammenarbeit konzentriert sich vor allem auf die Schwerpunkte Friedenssicherung und Konfliktprävention, Regionale wirtschaftliche Integration und Gute Regierungsführung. Darüber hinaus unterstützt die Bundesrepublik Entwicklungsvorhaben in den Bereichen ländliche Entwicklung, Bildung und Anpassung an den Klimawandel.

Hier finden sich Berichte von der Konferenz: Eröffnung und Impressionen.

Afrika-Tag im BMZ - Startschuss für strategische Partnerschaft "Digitales Afrika"

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                                                                       (c) Michael Gottschalk/photothek

Berlin - Im BMZ treffen sich heute mehr als 100 internationale Entwicklungsexperten und Vertreter der Netzgemeinde aus Europa und Afrika zum zweiten Afrika-Tag, der in diesem Jahr unter dem Motto "Chancenkontinent Afrika: Bridging the Digital Divide" steht.

Dabei wird es um die großen Chancen gehen, die die digitale Welt für die Entwicklung in Afrika bietet und darum, wie es gelingen kann, die "digitale Kluft" in Afrika zu überwinden und so den technologischen Fortschritt in der Informationstechnik für die gesamte Bevölkerung nutzbar zu machen. Bislang haben nämlich lediglich 17 Prozent der Afrikanerinnen und Afrikaner Zugang zum Internet – zum Vergleich: in Deutschland sind es 87 Prozent.

Afrika habe enormes Potenzial, so Staatssekretär Dr. Friedrich Kitschelt: "Neue Technologien und Digitalisierung sind ein wichtiger Faktor, wenn es um nachhaltige Entwicklung geht und darum, die Lebensbedingungen der Menschen ganz konkret zu verbessern: Bauern kommen schneller an Informationen über Erntepreise und können Bankgeschäfte über ihre Handys abwickeln und Kinder in entlegenen Gebieten erhalten Lernangebote durch E-Learning. Kreativität, Entrepreneurship und Erfindergeist sind dabei keine Monopole der Industrienationen. Sie sind global. Viele der schon heute verfügbaren Apps stammen aus der afrikanischen Start-up-Szene, die besonders innovativ ist. Afrika gehört damit zu den am schnellsten wachsenden Informations- und Kommunikationstechnologiemärkten der Welt. Das zeigt: Afrika ist ein Chancenkontinent! Dieses Potenzial unterstützen und fördern wir."

Das BMZ möchte in der Zukunft noch stärker mit der Privatwirtschaft im IKT-Bereich zusammenarbeiten. Beim Afrika-Tag wird Staatssekretär Dr. Kitschelt daher die geplante "Strategische Partnerschaft Digitales Afrika" vorstellen, die sich an alle deutschen und europäischen Unternehmen richtet, um gemeinsam mit dem BMZ durch innovative Kooperationen mit afrikanischen Unternehmen, Hochschulen und Zivilgesellschaft die sich bietenden Entwicklungschancen zu nutzen.

Am Afrika-Tag nehmen neben Staatssekretär Kitschelt der ruandische Internetminister Jean Philbert Nsengimana, der Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin und des BMZ, Günter Nooke, der Direktor für Infrastruktur und Energie bei der Kommission der Afrikanischen Union, Aboubakari Baba Moussa sowie Tayo Akinyemi, Direktorin bei AfriLab, teil.

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