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Günter Nooke

Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin                                       Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

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Donnerstag, 19 Okt 2017

Meine Gedanken

Günter Nooke schreibt … über aktuelle Themen, bewegende Momente, erwähnenswerte Projekte, fragwürdige Thesen und das Leben als Politiker an sich. Viel Spaß beim Lesen.

Reise in die Côte d'Ivoire

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Ebola und Energie im Mittelpunkt der Reise von Günter Nooke in die Côte d'Ivoire

Abidjan – Die Vorsorge gegen Ebola stand im Mittelpunkt des Gesprächs des Persönlichen Afrika-Beauftragten der Bundeskanzlerin und des Afrikabeauftragten des BMZ, Günter Nooke, mit dem Ebola-Beauftragten der ivorischen Regierung, Prof. Simplice Dagnan, am Dienstag in Abidjan. "Bislang ist die Côte d'Ivoire von einem Übergreifen der Ebola-Epidemie verschont geblieben. Die Schutzmaßnahmen sind erheblich verstärkt worden und werden weiter ausgebaut. Wir haben deshalb  besprochen, ob und wie Deutschland die ivorischen Anstrengungen unterstützen kann. Wir werden Aufklärungsmaßnahmen in der Côte d'Ivoire und in Mali zu Ebola unterstützen“, so Günter Nooke im Anschluss.

Günter Nooke sprach zudem mit dem ivorischen Premierminister Daniel Duncan über die deutsch-ivorische Zusammenarbeit und den Bau der Stromübertragungsleitung von Abidjan nach Accra, Ghana. Die neue Leitung soll die Versorgung der Bevölkerung sowie von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen mit bezahlbarem und klimafreundlichem Strom sichern und die regionale Kooperation im Energiesektor stärken. Nooke sagte zu, dass Deutschland den Bau der Leitung mit 30 Millionen Euro fördern wird. „Damit setzen wir eine Verabredung von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Staatspräsident Alassane Ouattara  um. Versorgungssicherheit mit Strom ist für die Menschen und die wirtschaftliche Entwicklung von entscheidender Bedeutung“, so Nooke. Günter Nooke hielt sich am 9. Dezember zu Gesprächen mit der ivorischen Regierung, Vertretern der Zivilgesellschaft, der Afrikanischen Entwicklungsbank und der African Legal Support Facility in Abidjan auf.

Für eine innerafrikanische Freihandelszone

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Im Vorfeld einer Rede zum Tag der Menschenrechte des Netzwerks Afrika Deutschland (NAD) gab Günter Nooke ein Interview in den Nürnberger Nachrichten. Neben dem fortwährenden Flüchtlingsdrama wurden in dem Gespräch auch die jüngsten Freihandelsabkommen thematisiert. Günter Nooke wirft dabei die Idee einer afrikaweiten Freihandelszone auf, um den innerafrikanische Handel zu gezielt stärken. Es gelte, die Handelsbarrieren zwischen den Staaten abzubauen und einen nachhaltigen, selbsttragenden Aufbau einer afrikanischen Wirtschaft zu fördern. Der Afrikabeauftragte wird bei seinem anstehenden Besuch in der Cotê d'Ivorie auch Gespräche mit der Afrikanischen Entwicklungsbank führen, um die CONNEX-Initiative der G7-Staaten zum Rohstoffsektor weiter auszuarbeiten.

Menschenrechte gelten universal oder gar nicht

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Nicht erst seit seiner Zeit als Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe liegt Günter Nooke das Thema Menschenrechte sehr am Herzen. Umso erfreulicher ist nun die Übernahme des Vorsitzes im UN-Menschenrechtsrates durch den deutschen UN-Botschafter Joachim Rücker. Aus diesem Anlass gab Günter Nooke am 8. Dezember ein Interview im Nordwestradio.

"Ich denke es ist auf jeden Fall eine gute Sache, wenn Deutschland, das erste Mal jetzt auch als Vorsitz, sich noch mehr verantwortlich fühlt für dieses Gremium. Die deutsche Glaubwürdigkeit, die wir international genießen, kann zu einer Versachlichung der Debatte und zum Miteinander beitragen, damit man sich wirklich den Opfern zuwenden kann, die von massiven Menschenrechtsverletzungen fast in allen Regionen der Welt betroffen sind."

Das Interview können Sie hier nachlesen und anhören.

 

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