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Günter Nooke

Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin                                       Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

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Mittwoch, 28 Jun 2017

Meine Gedanken

Günter Nooke schreibt … über aktuelle Themen, bewegende Momente, erwähnenswerte Projekte, fragwürdige Thesen und das Leben als Politiker an sich. Viel Spaß beim Lesen.

Interview zur Weltbevölkerung im ZDF

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Die ärmsten Länder haben die jüngste Bevölkerung. Fast jeder dritte Bewohner Afrikas ist unter 25, heißt es im neuen Weltbevölkerungsbericht. Aus Anlass der neuen Studie hat Günter Nooke der ZDF-Sendung HEUTE ein Interview gegeben, in dem er u.a. für bessere Bildungsmöglichkeiten und ein Umdenken in der Migrationsdebatte plädiert. "Ich wünsche mir mehr ehrliche Debatten und weniger Ideologie", denn Migration sei in der globalisierten Welt längst keine Randerscheinung mehr. Es gehe darum, Migration entwicklungsfördernd zu gestalten und Wege zu finden, von denen alle Beteiligten - Herkunftsländer, Empfängerländer und vor allem die betroffenen Menschen - profitieren.


Mehr dazu im Interview mit dem ZDF.


Weltbevölkerungsbericht 2014

Reise zur Unabhängigkeitsfeier nach Sambia

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Nooke reist zur
Unabhängigkeitsfeier nach Sambia

Lusaka – Der Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, trifft heute in Sambia ein. Anlass sind die Feierlichkeiten zur 50-jährigen Unabhängigkeit Sambias am 23. und 24. Oktober. „Die 50 Jahre seit der sambischen Unabhängigkeit waren geprägt von Stabilität, Frieden und regionalem Ausgleich. 1991 erfolgte der Übergang zu einer Mehrparteiendemokratie, 2011 der friedliche Regierungswechsel. Dennoch bleiben Herausforderungen bei der Armutsreduzierung und der Verbesserung der Menschenrechtssituation enorm. Entwicklungszusammenarbeit und noch wichtiger, verantwortliches privatwirtschaftliches Engagement, auch deutscher Investoren, bleiben unverzichtbar. Den Menschen in Sambia kann ich nur viel Kraft und Durchhaltevermögen und das notwendige Rückgrat wünschen und versichern, dass Deutschland ein verlässlicher Partner bleibt“, so Günter Nooke.

Der Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin trifft sich im Vorfeld der Unabhängigkeitsfeierlichkeiten mit Vertretern der sambischen Regierung sowie mit der Zivilgesellschaft. Zudem besucht er eine Kupfermine in Luanshya sowie ein deutsches Landwirtschaftsvorhaben. Ferner informiert er sich über das International Water Stewardship Programme (IWaSP) an der Itawa-Quelle. Die rasante Bevölkerungsentwicklung in und um Ndola führte dazu, dass die Siedlungen inzwischen bis unmittelbar an die Quelle reichen und diese gefährden. Mit dem Vorhaben des IWaSP wird der Aufbau von Partnerschaften zwischen öffentlichen Institutionen, Unternehmen und der Zivilgesellschaft unterstützt, um ein gemeinsames Problembewusstsein und Verständnis für den Schutzbedarf der Quelle zu erzielen.

Deutschland hat mit der Unabhängigkeit Sambias vor 50 Jahren die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit aufgenommen. Die Erfolge dieser Zusammenarbeit sind im Wassersektor besonders sichtbar: Er unterliegt einer unabhängigen, funktionierenden Regulierung, mehr als zwei Millionen Menschen haben zudem von deutschen Maßnahmen wie dem Bau von Brunnen, der Instandsetzung von Wassernetzen oder Hygieneaufklärung direkt profitiert. Kürzere Wege beim Wasserholen verschaffen den Frauen Zeit für Einkommen schaffende Tätigkeiten, verbessern die Chancen der Mädchen auf einen regelmäßigen Schulbesuch und entlasten Haushalte von Kosten für die Behandlung wasserinduzierter Krankheiten. Zudem unterstützt Deutschland Sambia beim Kapazitätsaufbau in den zuständigen Wasserbehörden oder bei neuen Herausforderungen durch den Klimawandel.

Günter Nooke im RBB-Interview zur Ebola-Epidemie

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Am 20.10.2014 hat sich Günter Nooke im RBB-Inforadio zu den Maßnahmen der Bundesregierung und der Europäischen Union gegen den Ebola-Ausbruch in Westafrika geäußert. Dabei hat er betont, dass eine reibungslose Koordination und eine umfassende Vorbereitung des Einsatzes unerlässlich sind:"Der Gedanke dahinter ist, dass wir von Seiten der EU besser gerüstet sind". Trotz der Krise dürfe man nicht in Aktionismus verfallen, sonst bringt man die Helfer selber in Gefahr. Die Situation sei nicht mit bisherigen Naturkatastrophen vergleichbar, da u.a. die Ausbildung der Unterstützungskräfte mehr Zeit in Anspruch nehme. Die EU-Mitgliedsstaaten haben bereits umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO koordiniert werden. Angesichts der Infrastrukturprobleme und fragiler Staatlichkeit in einigen Empfängerländer ist es allerdings eine logistische Herausforderung, die Hilfe vor Ort an die Menschen zu bringen. Zugleich warnte er, angesichts der aktuellen Ausbruchs andere Krankheiten, wie etwa Malaria, außer Acht zu lassen; zudem gelte es, perspektivisch zu denken und mögliche Folgewirkungen (wie Ernteausfälle o.Ä.) in die Strategien zur Bekämpfung der Epidemie einzubeziehen.

Mehr zum Engagement des BMZ und der Bundesregierung finden Sie hier: Engagement des BMZ gegen Ebola

Das Interview ist als Podcast auf der Seite des RBB verfügbar: Link zum RBB-Interview

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