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Günter Nooke

Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin                                       Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

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Mittwoch, 28 Jun 2017

Meine Gedanken

Günter Nooke schreibt … über aktuelle Themen, bewegende Momente, erwähnenswerte Projekte, fragwürdige Thesen und das Leben als Politiker an sich. Viel Spaß beim Lesen.

Günter Nooke bei der Einweihung des Mount Coffee-Wasserkraftwerks in Liberia

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Heute (15.12.) wurde das Mount Coffee-Wasserkraftwerk in Liberia von Staatspräsidentin Ellen Johnson-Sirleaf eingeweiht. Bei der feierlichen Zeremonie sagte der Afrikabeauftragte des BMZ und Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke: „Das neue Wasserkraftwerk wird mittelfristig bis zu einer Millionen Menschen zuverlässig mit Strom versorgen können. Zum Vergleich: Heute haben in und um die Hauptstadt Monrovia nur rund 40.000 Menschen Zugang zu Strom. Das Kraftwerk schafft neue Lebensperspektiven und mehr Arbeitsplätze in der verarbeitenden Landwirtschaft und im Gewerbe.“

Das BMZ finanzierte den Bau des Wasserkraftwerks mit 55 Millionen Euro. Weitere Finanziers sind NORAD, die EU, die Weltbank und Millennium Challenge Corporation. Das Projekt sieht eine nachhaltige und wirtschaftlich günstige Stromversorgung vor und ersetzt weitgehend die teure und klimaschädliche Stromversorgung auf Basis von Dieselgeneratoren. Die Stromtarife können um bis zu 50 Prozent gesenkt werden. Ferner wird mit dem Stromangebot die Voraussetzung für die Neuelektrifizierung der Hauptstadt und die Strom-Versorgung auch in ländlichen Gebieten geschaffen.

Deutschland unterstützt auf tunesischer Geber- und Investorenkonferenz die tunesische Wirtschaftsentwicklung

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Tunis – Der Afrikabeauftragte des Bundesentwicklungsministeriums und Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, hat an der Geber- und Investorenkonferenz Tunisia 2020 in Tunis teilgenommen (29. November). Vertreten waren Entwicklungspartner Tunesiens aus Europa, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Unternehmen.

Nooke: "Deutsche Unternehmen beschäftigen in Tunesien schon heute über 60.000 Personen. Wir wollen, dass diese Zahl noch steigt. Deshalb beraten wir Tunesien bei seinen Reformen, verbessern die Berufsausbildung und helfen jungen Menschen, Arbeit zu finden. Die Konferenz Tunisia 2020 zeigt, dass die tunesische Regierung ihre Hausaufgaben machen will und dabei von ihren internationalen Partnern unterstützt wird."

Von den Projekten des Bundesentwicklungsministeriums im Bereich Beschäftigungsförderung profitieren in Tunesien insgesamt 20.000 Menschen. So werden in Zusammenarbeit mit der deutschen Firma Knauf junge Tunesier im Trockenbau ausgebildet – einer in Tunesien noch wenig verbreiteten Bautechnik. Auch im Tourismus- und Textilsektor ist die deutsche Entwicklungszusammenarbeit aktiv und schafft für die jungen Menschen Arbeitsperspektiven.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt zentrale Projekte des tunesischen Investitionsplans. So stellt das Bundesentwicklungsministerium zur Verbesserung der Stromversorgung einen Kredit in Höhe von 100 Millionen Euro für den Bau eines Windparks in der Region Nabeul bereit. Im staatlichen Auftrag hat die KfW Bankengruppe auf der Konferenz darüber hinaus einen Förderkredit in Höhe von bis zu 82 Millionen Euro für eine geplante Meerwasser-Entsalzungsanlage unterzeichnet. Die Meerwasser-Entsalzungsanlage soll der Bevölkerung, der Landwirtschaft und dem Gewerbe in dem wasserarmen Land einen sicheren Wasserzugang ermöglichen.

Günter Nooke feiert in Botsuana 50 Jahre Unabhängigkeit

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Berlin – Botsuana feiert am kommenden Freitag (30.9.) seine 50-jährige Unabhängigkeit. Günter Nooke, Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und Afrikabeauftragter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, reist ab heute aus diesem Anlass als Vertreter der Bundesregierung nach Gaborone. Zudem nimmt er an den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Harare (3.10.), Simbabwe, und Gaborone (4.10.) teil.

In Botsuana sind Gespräche mit Dr. Stergomena Tax, der Exekutivsekretärin der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC), sowie mit Vertretern der Regierung und der Zivilgesellschaft geplant. Deutschland engagiert sich in Botsuana vor allem im Bereich Berufliche Bildung. Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit der SADC ist die verstärkte regionale Integration zum Nutzen der Menschen und zur Armutsbekämpfung im südlichen Afrika. Die SADC ist dabei ein wichtiger Mittler. In Simbabwe sind Gespräche mit der Regierung und der Opposition geplant. Das Land leidet unter den Folgen der staatlichen (Landwirtschafts-) Politik und einer lang anhaltenden Dürre. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt. In seinen Gesprächen wird Günter Nooke die innenpolitische Lage sowie die Versuche Simbabwes zur Wiederannäherung an die internationale Gemeinschaft thematisieren.

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