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Günter Nooke

Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin                                       Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

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Donnerstag, 25 Mai 2017

Meine Gedanken

Günter Nooke schreibt … über aktuelle Themen, bewegende Momente, erwähnenswerte Projekte, fragwürdige Thesen und das Leben als Politiker an sich. Viel Spaß beim Lesen.

Günter Nooke besucht Guinea und trifft Staatspräsident Condé

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Bei seinem Besuch vom 8. bis 11. August in Guinea machte sich Günter Nooke, Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ein umfassendes Bild von der politischen und wirtschaftlichen Situation im Land. Der Fokus der Reise lag auf dem vielversprechenden Rohstoffsektor Guineas und den Möglichkeiten, das Potential des Sektors verstärkt für nachhaltige Entwicklung nutzbar zu machen.

Bei Gesprächen mit dem Minister für Bergbau und Geologie, Abdoulaye Magassouba, Vertretern von Bergbauunternehmen, der EITI-Steuerungsgruppe und internationalen Entwicklungspartnern hatte Nooke Gelegenheit, sich zu den Potenzialen und Herausforderungen des guineischen Bergbausektors und zu möglichen Ansätzen der Förderung von Investitionen, der Einhaltung sozialer und ökologischer Standards sowie Maßnahmen der Lokalentwicklung auszutauschen.

Sowohl das deutsche Engagement im Rahmen des Vorhabens „Regionale Rohstoffgovernance“ als auch die Beteiligung der Bundesregierung am Ausbau der Bauxit-Förderung wurden von guineischer Seite ausdrücklich gewürdigt. Besonderes Element der deutsch-guineischen Zusammenarbeit stellt die Kooperation im Rahmen der CONNEX-Initiative dar – sowohl auf politischer Ebene durch den guineischen Ko-Vorsitz beim CONNEX Negotiation Support Forum der OECD als auch durch Trainingsmaßnahmen der GIZ für die guineischen Partner.

In seinem Gespräch mit dem guineischen Staatspräsidenten Alpha Condé betonte Nooke, den Beitrag Deutschlands zur sozialen und wirtschaftlichen Erholung des Landes post-Ebola. So stellt das BMZ Guinea für die Jahre 2015/2016 insgesamt 54,5 Millionen Euro für die Bereiche „Reproduktive und Familiengesundheit“ sowie „Grundbildung“ zur Verfügung. Besonderes Augenmerk legten Staatspräsident Condé und Nooke in ihrem Gespräch auf die Notwendigkeit der Förderung der Energieversorgung in Guinea und auf dem gesamten afrikanischen Kontinent. Nooke unterstrich dabei Deutschlands Unterstützungszusage von drei Milliarden Euro für den Ausbau erneuerbarer Energien in Afrika bis 2020 und hob die Bedeutung privater Investitionen für die erfolgreiche Versorgung weiter Bevölkerungsteile mit moderner Energie hervor.

Bei weiteren Gesprächen mit Menschrechtsorganisationen sowie dem Besuch des deutsch-guineischen Labors in Conakry konnte Nooke sich einen Überblick über aktuelle innenpolitische Themen und die Lage im Gesundheitssektor nach der Ebola-Epidemie verschaffen.

Bildung in Afrika digitalisieren – eLearning Africa in Kairo

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Berlin, Kairo  – Die Konferenz eLearning Africa steht im Mittelpunkt der zweitägigen Reise von Günter Nooke, Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und Afrikabeauftragter des BMZ, nach Kairo. Günter Nooke trifft am Montagnachmittag in der ägyptischen Hauptstadt ein. Er nutzt die Reise ebenfalls für Gespräche zu afrikapolitischen Themen im Außenministerium sowie für Treffen mit deutschen Unternehmen  und mit Vertretern der ägyptischen Zivilgesellschaft.

Seit 2006 unterstützt das BMZ die Ausrichtung der eLearning Africa. In diesem Jahr steht sie erstmals unter Schirmherrschaft von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller. Günter Nooke wird bei der Konferenz am Ministerial Roundtable und an der Eröffnung mitwirken. Die eLearning Africa ist die größte panafrikanische Konferenz zum Thema technologiegestützte Bildung und Weiterbildung mit rund 1400 Teilnehmenden aus rund 90 Ländern.

Bereits seit 1999 fördert das BMZ die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Entwicklungsländern. Während anfänglich der Aufbau physischer Infrastrukturen und die Beratung von Partnerländern zu Regulierungsfragen im Fokus der Aktivitäten standen, ist heute die Bedeutung von IKT für die Entwicklungszusammenarbeit vielfältiger geworden. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit implementiert und entwickelt mittlerweile in über 250 Projekten in mehr als 70 Ländern digitale Lösungen. Die Ziele und Visionen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen – insbesondere das Handlungsfeld 4, die Sicherung von Qualität und Förderung integrativer und gerechter Bildung sowie lebenslangen Lernens für alle – erfordert auch im Bildungsbereich neue Wege zu gehen. Informations- und Kommunikationstechnologien wie Computer, Multimedia und Internet bieten hervorragende Chancen, die Bildungssysteme in Afrika zu verbessern.

Günter Nooke beim World Economic Forum on Africa in Kigali

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Kigali – Digitalisierung bestimmt zunehmend das Leben und Wirtschaften in Entwicklungsländern. Das World Economic Forum on Africa im ruandischen Kigali widmet sich in diesem Jahr Chancen und Herausforderungen für Afrika im Bereich Digitalisierung. Günter Nooke, Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und Afrikabeauftragter des BMZ, nimmt als ranghöchster deutscher Vertreter an der Konferenz teil. Zudem befasst er sich mit dem Bergbausektor und dem Engagement gegen die Folgen des Klimawandels in Ruanda.

Das World Economic Forum on Africa beginnt am Mittwoch und beleuchtet die digitale Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft in Afrika. Eine zentrale Frage ist, wie die Digitalisierung die Wertschöpfung verändert und welche Möglichkeiten Unternehmen haben, am globalen Markt und den lokalen Märkten teilzunehmen. Für die Entwicklungsländer stellt sich mithin die Herausforderung, allen Bevölkerungsteilen Zugang zu digitalen Prozessen zu ermöglichen – und gleichzeitig die „klassischen“ Aufgaben, wie Grundbildung, Ernährungssicherung, Elektrifizierung, Infrastruktur, Gesundheit und moderne Verwaltung, nicht zu vernachlässigen. Auf Einladung des International Trade Centers spricht Günter Nooke bei einer Diskussionsrunde zu den Möglichkeiten des eCommerce in Afrika und der Rolle der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit.

In Ruanda sind zudem Gespräche mit dem Minister für Informations- und Kommunikationstechnologie sowie dem Staatsminister für Bergbau geplant. Günter Nooke besucht zudem Projekte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, wie einem Projekt zum Erosionsschutz durch Terrassierung und Agroforstmethoden im Einzugsgebiet des Yanze Flusses sowie einem Gründerzentrum für Unternehmen in der Digitalwirtschaft in Kigali.

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