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Günter Nooke

Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin                                       Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

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Donnerstag, 24 Aug 2017

Meine Gedanken

Günter Nooke schreibt … über aktuelle Themen, bewegende Momente, erwähnenswerte Projekte, fragwürdige Thesen und das Leben als Politiker an sich. Viel Spaß beim Lesen.

Günter Nooke bei der ZukunftsTour in Berlin: Innovation und digitaler Wandel für eine nachhaltige Entwicklung

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2016_04_21_Gnter_Nooke_bei_der_Zukunftstour_in_Berlin_Quelle_Engagement_Global_Thomas_AbBerlin – Die heutige Veranstaltung „BMZ ZukunftsTour EINEWELT – Unsere Verantwortung“ in Berlin dreht sich ganz um die Digitalisierung: Welche Chancen und Herausforderungen haben Innovationen und Digitalisierung für nachhaltige globale Entwicklung? Welche Rolle spielt Berlin bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030? Und vor allem: welchen Beitrag kann jeder Einzelne dabei leisten?

Günter Nooke, Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und Afrikabeauftragte des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), sagt in seiner Eröffnungsrede: „Die Digitalisierung fordert uns zu einem „Umdenken“ und zu einem Paradigmenwechsel auf. Die Agenda 2030 hat den Weg vorgezeichnet, bei dem die Industrieländer nicht mehr allein die Verantwortung zur globalen Entwicklung übernehmen.  Denn Innovationen und kreative Lösungen für die drängendsten Entwicklungshemmnisse kommen häufig aus den Partnerländern selbst. Durch digitale Innovationen können Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit gefunden werden: Auf die Gefahren des Klimawandels ebenso wie auf den Ausbruch von Seuchen oder die aktuelle Flüchtlingskrise.“ Er würdigte zudem das Engagement und den Einfallsreichtum deutscher Unternehmen und Initiativen. Viele davon präsentierten sich in sog. Zukunftswerkstätten und als Aussteller.

 

Ein Bericht von TV Berlin von der Veranstaltung findet sich hier.

Günter Nooke beim Business Roundtable Mozambique

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Der seit Anfang 2015 amtierende mosambikanische Staatspräsident Filipe Nyusi besuchte in dieser Woche Deutschland auf Einladung von Bundespräsident Gauck und Bundeskanzlerin Merkel. Beim  Business Roundtable Mozambique des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft warb Staatspräsident Nyusi begleitet von seiner Wirtschaftsdelegation am Mittwoch vor deutschen Unternehmen für die Potentiale des Landes für Investoren. Günter Nooke, Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und Afrikabeauftragter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zeigte sich in seinem Einführungsstatement optimistisch, dass deutsche Unternehmen in Mosambik investieren könnten. „Unternehmen brauchen passenden Rahmenbedingungen, um ihr Engagement weiter auszubauen. Konsequente Aufklärung und Verfolgung von Fehlverhalten gepaart mit Dialog- und Versöhnungsbereitschaft im Inneren sowie strukturelle wirtschaftliche Reformen können Vertrauen und Investitionsbereitschaft stärken. Alle Zutaten für gute Regierungsführung und wirtschaftliches Wachstum sind bekannt. Es liegt an Mosambik selbst, diesen Weg konsequent zu verfolgen“, so Günter Nooke in seinem Statement.

Am Mittwoch sprachen zudem Präsident Nyusi und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller über Stand und Perspektiven der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Mosambik sowie die  wirtschaftlichen Potentiale des Landes. Sie vereinbarten eine Ausweitung des deutschen Engagements in den Bereichen Landwirtschaft, dezentrale Energieversorgung und berufliche Bildung.

Mosambik zählt zu den am wenigsten entwickelten Ländern weltweit (HDI: Rang 180 von 188) und ist langjähriges Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Nach Ende des Bürgerkriegs 1992 verlief die Entwicklung des Landes weitgehend demokratisch und friedlich. Große Rohstofffunde sorgten in den letzten Jahren für hohes Wirtschaftswachstum. Dies hat jedoch bislang nicht zu einer wesentlichen Verringerung der Armut im Land beigetragen. Zuletzt verringerten sich die Einnahmen zudem wegen der sinkenden Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt. In den letzten Monaten kam es verstärkt zu Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und dem bewaffneten Arm der Oppositionspartei Renamo. Darüber hinaus ist die wirtschaftliche Lage aufgrund verschiedener Faktoren – u.a. hoher Auslandsverschuldung – aktuell sehr schwierig.

Von Start-Ups in Entwicklungsländern lernen

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Hannover – Digitale Innovationen in Entwicklungsländern schaffen Wachstum. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert diese Innovationen und zeigt Ideen und Lösungsansätze der Start-ups in Halle Scale11 auf der CeBIT.

Günter Nooke bei der Eröffnung der CeBIT-Halle Scale 11

 

Günter Nooke, persönlicher Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin und Afrikabeauftragter des BMZ, bei der Eröffnung: „Der Digitale Wandel verändert unsere Entwicklungszusammenarbeit doppelt: Für viele Menschen in unseren Partnerländern sind Smartphones und Internet selbstverständlich. Wir können unsere Entwicklungszusammenarbeit neu und effektiver gestalten. Zugleich haben noch immer vier Milliarden Menschen keinen Zugang zur Online-Welt. Das betrifft oft die ärmsten der Armen, vor allem in entlegenen Gebieten.“

Unter dem Motto "inspire.connect.develop." präsentiert sich das BMZ vom 14. bis zum 18. März 2016 gemeinsam mit Start-ups auf der CeBIT 2016. Im BMZ Community Space werden Ideen und Lösungsansätze für den digitalen Fortschritt in Entwicklungsländern vorgestellt und diskutiert. Die Startup-Plattform "Scale 11" zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit mit jungen Start-ups aus der digitalen Wirtschaft für die internationale Zusammenarbeit ist. Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn wird am Donnerstag, 17. März, die CeBIT besuchen.

Seit 2011 engagiert sich das BMZ in der digitalen Start-up-Szene in Entwicklungsländern – mit dem Schwerpunkt in Afrika. Es ist eine neue Art der Zusammenarbeit entstanden, in der Menschen gefördert werden, die mit innovativen Ideen ihr Land, ihre Region oder ihre Kommune voranbringen. Die Start-up-Szene schätzt den Erfindergeist und den Pragmatismus der Unternehmerinnen und Unternehmer aus Entwicklungsländern. Viele Ideen sind für deutsche und internationale Unternehmen sowie die Politik gleichermaßen interessant.

Das BMZ sieht den digitalen Wandel als große Chance, um internationale Entwicklungsziele zu erreichen. Dafür hat das BMZ eine eigene „Digitalstrategie“ als Beitrag für die digitale Agenda der Bundesregierung entwickelt.

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