Zum Auftakt einer einwöchigen Reise nach Tansania traf Günter Nooke, der Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin und des BMZ, den Präsidenten John Magafuli.

Zu Beginn des Austauschs erwähnte Günter Nooke ein Telefongespräch zwischen dem Präsidenten und der Bundeskanzlerin im Jahre 2019, in welchem Angela Merkel den Präsidenten nach Deutschland eingeladen hatte. Günter Nooke wiederholte diese Einladung, worauf Präsident Magafuli eine Gegeneinladung an die Bundeskanzlerin aussprach.

Während des Gesprächs versicherten die beiden Partner des gegenseitigen Respekts und der Sympathie der Bevölkerungen für das jeweilige Land. Günter Nooke erwähnte Grzimeks Film „Die Serengeti darf nicht sterben“, der in Ost- und Westdeutschland Oste gleichermaßen beliebt war und zollte dem Präsidenten in diesem Zusammenhang Respekt für den Ausbau der Naturschutzgebiete in Tansania in den letzten Jahren, deren Fläche mittlerweile der der gesamten Bundesrepublik entspricht. Der Präsident unterstrich die Wertschätzung insbesondere deutscher Ingenieure und sprach seine Hoffnung aus, dass in Zukunft mehr Investoren aus Deutschland nach Tansania kämen.

Ebenfalls angesprochen wurden die Menschenrechtssituation in Tansania sowie die Herausforderung, Beschäftigung für die wachsende Bevölkerung zu schaffen.

Im Mai 2020 werden Regierungsverhandlungen zwischen Tansania und dem BMZ stattfinden, zu denen eine hochrangige tansanische Delegation nach Berlin reisen wird.